Freie Innenraumgestaltung mit guten Ideen.

Der Trockenbau bietet extreme Freiheit im Innenausbau (Neubau oder Sanierung) mit dem Vorteil, später auch wieder die Raumaufteilung zu ändern. Gleichzeitig kann die Schalldämmung optimal gestaltet werden und das gesunde Raumklima kommt allen zugute.

Nachstehend einige Beispiele von Innenraumgestaltungen in Alt- und Neubauten, bei denen der Trockenbau für die Raumaufteilung, die Umgestaltung oder die Wärmedämmung eine wichtige Rolle spielt. Wenn Sie ein Bild unten anklicken, können Sie eine Vergrößerung mit mehr Details sehen.

Trennwände als Leichtbauwand
Nicht tragende Trennwände bestehen entweder aus massiven, maßhaltigen Gips-Wandbauplatten mit Nut- und Feder-Technik oder aus einer Holz- oder Metallständerkonstruktion, die mit Gipskarton-, Gipsfaser- oder Spanplatten verkleidet wird. Um die Wärme- und Schalldämmung zu verbessern, wird der Zwischenraum mit Dämmaterial ausgefüllt. Leichtbauwände sind schnell montiert. Sie eignen sich bei Altbaumodernisierungen für eine neue Grundrissgestaltung, denn aufgrund ihres geringen Gewichts können sie in den meisten Fällen auch auf Holzbalkendecken errichtet werden. Metallständerkonstruktionen gibt es auch als Installationswände.

Schallschutzwände
Wo höhere Schalldämmwerte gefordert werden, kommen hochverdichtete Gipswandbauplatten mit höhrem Raumgewicht zum Einsatz. Die “Schwergewichtler” gibt es in den Dicken von 6, 8 und 10 cm. Sie sind ohne Putz für jeder Art der Oberflächenbeschichtung geeignet.

Brandschutz (Gipswandbauplatten)
Der Brandschutz ist im Material Gips von Natur aus eingebaut. In seinem Kristallgefüge sind zwei Moleküle Wasser eingelagert. Brennt es, werden sie als Löschwasser frei oder bilden einen feuerhemmenden Dampfschleier. Fertigbauwandplatten aus Gips gehören zu den “klassifizierten Wänden”. Sie entsprechen ohne weiteren Nachweis den jeweils angegebenen Feuerwiderstandsklassen. Für höhere Anforderungen gibt es spezielle Brandwandsysteme.

Vorsatzschalen
Weil sie vor der Wand im Metallständer montiert sind, haben sie keinen Kontakt zum Bauteil. Bei Altbauten sehr vorteilhaft. Der dazwischen eingefügte Dämmstoff richtet sich nach den jeweiligen Anforderungen. So werden die Dämmwerte der Wände deutlich verbessert und Unebenheiten ausgeglichen. Vorsatzschalen gibt es mit und ohne Brandschutz.

Akustikdecken
Wo immer eine Schalldämmung gefordert wird, spielen Akustikdecken eine wichtige Rolle. Mit einer Metall-Unterkonstruktion werden Grund-/Tragprofile an der Decke befestigt. Darauf werden die eigentlichen Akustikelemente wie Loch- oder Schlitzplatten angebracht.

Holzbalkendecken-Bekleidung
Um bei der Renovierung alter Gebäude Deckenunebeheiten zu beseitigen bzw. Lichtsysteme oder Schallschutz einzubauen, wird eine Unterkonstruktion aus Holz oder Metall angebracht. Darauf erfolgt die Beplankung mit Gipsplatten, Akustikplatten etc.